Bestimmt hast du schon einmal das Wort Chakra in einem meiner Yogastunden gehört leite ich Yogastunden an, die sich auf ein bestimmtes Chakra beziehen oder alle Chakren beinhalten. Oft erzähle ich dann auch etwas darüber. Doch was ist ein Chakra eigentlich und welche Aufgaben haben sie? – Da das Chakren-System so umfangreich ist, wird dieser kurze Blogartikel natürlich nicht vollständig sein. Wenn du aber mehr darüber erfahren möchtest, wäre vielleicht der Onlinekurs „Reise durch die Chakren“ genau das Richtige – aber darüber später mehr!

Nun aber erst einmal zur Begriffserklärung – Was ist ein Chakra?

Wörtlich übersetzt wird das Wort Chakra aus dem Sanskrit mit „Rad“. Doch hinter den Chakren verbirgt sich eine komplexe Lehre, die in vielen verschiedenen Kulturkreisen überliefert wurde. So findet man sie nicht nur im Yoga, sondern auch z.B. im Ayurveda, Reiki, TCM, tantrischen Hinduismus, Buddhismus. Die Anzahl oder auch die Symbolik der Chakren weichen in den unterschiedlichen Lehren schon einmal voneinander ab, doch überall werden sie als feinstoffliche Energiezentren betrachtet, die man also nicht sehen kann, die man aber auf den verschiedenen Ebenen – körperlich, geistig, spirituell – spüren kann. Das Ziel ist, die Chakren und somit auch die 3 Bereiche im Menschen zu harmonisieren, damit unser Leben in Balance bleibt und wir uns in unserem Bewusstsein weiterentwickeln können.

Laut alter indischer und tibetischer Texte soll es 72.000 bis 350.000 solcher Energiezentren geben, doch die wir wollen uns hier auf die 7 Hauptenergiezentren beschränken. Diese liegen entlang der Wirbelsäule respektive der senkrechten Körperachse.

Jedem Chakra sind Körperregionen, Sinnesorgane/ Organe und die 7 Hauptdrüsen des endokrinen Systems (Hormonsystem) zugeordnet (körperliche Ebene). Sie verfügen über eine eigene Farbe (man sagt sogar sie schwingen in einer Farbe) und ihrem eigenen Symbol (visuelle Ebene) und auf der mentalen Ebene trägt jedes Chakra unterschiedliche Qualitäten und Entfaltungsmöglichkeiten in sich. Zudem steht jedes Chakra für einen Lebensbereich. Bereits im Mutterleib beginnt die die Entwicklung der Chakren, wobei die Kindheit bis zum 7.ten Lebensjahr die wohl prägendste Phase darstellt. So kann es passieren, dass durch mangelnde Liebe der Eltern oder durch das Unterdrücken der natürlichen Bedürfnisse sich einzelne oder auch mehrere Chakren nicht richtig oder gar nicht entwickeln. So können schon hier, Blockaden entstehen.

Jedes Chakra schwingt in seiner eigenen Geschwindigkeit, wobei die Energien der unteren Chakren langsamer schwingen. Diese sind zudem den Grundbedürfnissen und Emotionen des Menschen zugeordnet. Die feineren Energien der oberen Chakren entsprechen den höheren geistigen und spirituellen Fähigkeiten des Menschen.

Welche Aufgaben haben Chakren?

Grundsätzlich kann man sagen, dass Chakren wie Pumpen funktionieren und Energie von außen aufnehmen und diese dann durch die Energiebahnen fließen lassen, denn die Chakren (auch als Energiezentren bekannt) sind über die Energiebahnen miteinander verbunden.

Man sagt, dass Blockaden zwischen den Chakren entstehen können, Chakren sich verschließen und somit unsere Lebensenergie nicht mehr frei fließen kann. Dies wiederum bedeutet, dass wir ins Ungleichgewicht gelangen und irgendwann auch auf körperlicher Ebene Symptome, ja sogar Krankheiten entstehen können. Auf der psychischen Ebene geht es um unsere Persönlichkeit und so kann eine Störung unsere Entwicklung beeinträchtigen.

Im Gegensatz dazu, sagt man, dass ausgeglichene Chakren – also frei fließende Energie – dazu führen, dass es uns auf allen Ebenen gut geht, wir im Gleichgewicht mit uns und der Natur sind und gesund sind und wir mit dem Leben fließen und (Ur-)Vertrauen haben.

Durch Chakra-Arbeit können wir diese Blockaden wieder lösen. Wenn wir diese also erkennen, können wir z.B. durch Akzeptieren, Loslassen oder auch Mitgefühl diese Störungen beheben. Und hier kommt uns unsere Yogapraxis zur Hilfe. Übersetzt heißt Yoga ja, die Einheit von Körper, Geist und Seele. Und diese Einheit und somit auch das freie Fließen der Energien im Körper können wird durch eine Asana-Praxis (Körperhaltungen), Pranayama (Atemtechniken) oder Meditation (Konzentrationsübungen) erreichen. Und wenn wir dann auch noch erkennen, wo wir genau diese Blockade haben, können wir ganz gezielt mit dem Chakra arbeiten und auch im Alltag das ein oder andere integrieren, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Welche Chakren gibt es im Yoga?

Im folgenden möchte ich dir eine kleine Übersicht über die 7 Haupt-Chakren geben und für welche Eigenschaften sie stehen. Im Bild erkennst du auch die zugehörige Farbe.

Kronen Chakra – Sahasrara Chakra: Tor zum Universum, Chakra des höchsten Wissens, Gottvertrauen

Stirn Chakra oder Drittes Auge – Ajna Chakra: Intuition, Sitz des Geistes und Verstands

Hals- oder Kehlkopf Chakra – Vishuddi Chakra: Zentrum der Kommunikation, Sitz der Wahrheit

Herz Chakra – Anahata Chakra: Zentrum der Liebe, Mitgefühl, Toleranz, Heilung

Nabel-Chakra – Manipura Chakra: Sitz unserer Persönlichkeit, Energiereserve

Sakral Chakra – Swadhistahana Chakra: Sinnlichkeit, Kreativität, Freude

Wurzel-Chakra – Mooladhara Chakra: (Ur-)Vertrauen, Lebenskraft

Das war nun eine kleine Einführung in die Chakrenlehre und ich hoffe, du hast zumindest einen Überblick erhalten, wie komplex dieses System ist. Es ist wirklich spannend, wenn man sich mit den Chakren auseinandersetzt. Und manche Teilnehmer/-innen erzählten, dass sie sich nach einer Chakren Yogastunde einfach nur gut, entspannter, leichter und freier gefühlt haben. Vielleicht willst auch du mehr über das Chakren-System im Yoga erfahren und eine Reise durch die Chakren machen? Wer weiß, was passiert!

NEU ab 03.März 2022: 7-teilige Online Workshopreihe „Reise durch die Chakren“

Ab 03.März biete ich erstmalig eine 7-teilige Online Workshopreihe an, bei der du mehr über das einzelne Chakra erfährst, eine spezielle Yoga-Asanapraxis (Yin & Yang) und Meditationen erlernst. Und du erhältst nach jeder Stunde die Aufzeichnung des Praxisteils, damit du sie dir herunterladen kannst. Zudem schicke ich dir nach der Stunde auch noch ein kleines Handout, in dem du eine kleine Zusammenfassung, Alltagstipps und Reflexionsfragen findest. Ich freue mich schon sehr, Interessierte auf der Reise durch die Chakren zu begleiten. Und wer mich kennt, der/ die weiß, dass ich versuchen werde, die Inhalte auf unser alltägliches normales Leben anzupassen. Du entscheidest wie immer, was für dich stimmig ist. HIER kannst du mehr über den Kurs erfahren!

 

 

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